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Die über 11000 Objekte umfassende Sammlung setzt sich aus einer Anzahl vorwiegend privater Sammlungen zusammen. Den Grundstock für die Sammlung legte der Kunstkenner Dirk Hannema (1895–1984), Gründer der Stiftung Hannema-de Stuers Fundatie, aus der das Museum de Fundatie hervorging.

Hannemas Privatsammlung verschmolz im Laufe der Zeit mit denen anderer Sammler, wie beispielsweise der des Ehepaars De Graaf-Bachiene, des Künstlers Paul Citroen, des Schauspielers Henk van Ulsen und des Lungenarztes Willem Hogervorst. Die internationale Sammlung des Museum de Fundatie umfasst alte Meister, moderne und zeitgenössische Kunst, Kunsthandwerk (Glas, Keramik und Möbel vor allem des 17. und 19. Jahrhunderts sowie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts), nicht-westliche Kunst und eine Anzahl völkerkundliche Objekte.

Sammlung Provinz Overijssel

Das Museum de Fundatie verwaltet seit 1993 die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst der Provinz Overijssel. Zu ihr gehört die bedeutende „Sammlung Citroen“, die der Künstler und Sammler Paul Citroen (1896–1983) zusammengetragen hat. Zwischen 1975 und 1987 kaufte die Provinz wesentliche Teile dieser Sammlung an. Die Sammlung Paul Citroens, die den Zeitabschnitt 1900–1965 umspannt, umfasst Werke von Jacoba van Heemskerck, Charley Toorop, Herman Kruyder, Jan Sluyters, Carel Willink, Piet Ouborg, frühe Werke von Appel, Jorn und Corneille und natürlich etliche von Citroen selbst. Die strukturelle Ankaufpolitik der Provinz war in den 1980er-Jahren darauf ausgerichtet, Lücken in der Sammlung Citroen zu schließen und auch den Entwicklungen der niederländischen bildenden Kunst nach 1965 Beachtung zu schenken. In dieser Zeit wurden Werke von unter anderem folgenden Künstlern angekauft: Armando, Guido Lippens, Thomas Rajlich, Hans Ebeling Koning, Jaap van den Ende, Nick Banks, Joep van Lieshout und Henk Visch. Seit 1993 fielen die Ankäufe unter die Verantwortung der Stiftung Hannema-de Stuers Fundatie.